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Es ist viel passiert

Im November konnten wir mit unserem Planungsbüro unseren Vorentwurf zum Bebauungsplan vor dem Bauausschuss der Stadt Ilmenau vorstellen.

Die ursprünglich für November geplante Veröffentlichung unseres Vorentwurfs im Amtsanzeiger der Stadt verzögert sich leider, zum Glück nicht mehr bis Februar, aber immerhin noch bis Januar. Mit der Veröffentlichung haben alle involvierten Ämter und Behörden wie die Untere Naturschutzbehörde, die Untere Wasserbehörde, das Straßenverkehrsamt, die Gemeinde selbst etc. 4 Wochen Zeit, unseren Planungsstand zu bewerten und Vorgaben für die Realisierung an uns zu stellen. 

Einige der Rahmenbedingungen sind uns schon bekannt gemacht worden, so dass wir keine Zeit verlieren, um z.B. das Artenschutzgutachten termingerecht für die nächste Phase des Verfahrens abzuschließen. 

Bisher bin ich wirklich positiv überrascht über die sehr konstruktive Zusammenarbeit. Klar, gefühlt mahlen die Mühlen langsam. Aber trotz Corona kommen wir Stück für Stück voran.

Hier seht Ihr unsere aktuelle Planung für das Areal.

 

Zukünftiges Naturcamp Am Lenkgrund Frauenwald

Eine andere Baustelle als die behördlichen Genehmigungen ist die Ausarbeitung des Unternehmenskonzeptes. Ich lasse mich da vom klassischen Business Plan anleiten und erarbeite Antworten auf Fragen wie:

  • Wie sieht der Tourismusmarkt und speziell der Camping-Markt in Deutschland aus?
  • Welche strategische Partner holen wir uns ins Boot?
  • Wie hoch sind die Investitionskosten, die auf uns zukommen?
  • Wie finden wir die Gäste, die ins Naturcamp kommen wollen?
  • Was wollen diese Gäste genau?
  • Wie kann ein Beherbergungsbetrieb digital funktionieren?
  • In welcher Rechtsform wollen wir gründen? Wie viele Mitarbeiter wird es geben?

Auf viele Fragen haben wir schon Antworten gefunden. So sind wir absolut davon überzeugt, dass Deutschland und speziell der Thüringer Wald ein Angebot wie unseres braucht und dieses auch Zukunft hat.

Für andere Fragen ist viel Geduld nötig. Handwerker warten gerade nicht auf unsere Anfragen für Kostenschätzungen für ein Projekt, das vielleicht in 2022 beginnt. Die Kostenschätzungen benötigen wir für die Investionskostenplanung. Da unser Grundstück nicht an die öffentliche Ver- und Entsorgung angeschlossen wird, müssen wir für die Trinkwasserversorgung und die Entsorgung von Abwässern zum Beispiel eigene Lösungen entwickeln und bauen. Einen Projektvorschlag für die Entwicklung eines Entsorgungskonzeptes haben wir mit der Bauhaus Uni Weimar ausgeschrieben.

Und manche Fragen lassen sich auch heute noch nicht bis ins letzte Detail beantworten. Wir lernen also mit Ungewissheiten umzugehen.

Neben diesen ganzen Themen spielt das Netzwerken eine große Rolle. Wer sind die Akteure im Thüringer Tourismus und lokal vor Ort? Bei wem sollten wir unser Projekt vorstellen? Wer kann bei unserer Gründung unterstützen und Kontakt herstellen?

Mit dem ThEX, dem Thüringer Existenzgründerzentrum in Erfurt, haben wir eine gute Anlaufstelle gefunden für alle Themen rund ums Gründen. Aktuell haben wir den Bewerbungsprozess gestartet für die Vergabe der Thüringer Gründerprämie für innovationsbasierte Gründungsprojekte. In den nächsten Wochen gilt es, für die Bewerbung gut herauszuarbeiten, das die digitalen Prozesse (“digital guest journey”) und die digitale Vernetzung mit touristischen Anbietern in der Region als Partner tatsächlich innovativ genug und damit förderungswürdig sind. 

Rückblickend haben wir doch wirklich eine Menge erreicht in den letzten Monate. Wir freuen uns über die vielen kleinen und großen Fortschritte, über die vielen Unterstützer für unser Projekt und über die vielen konstruktiven Gespräche, die wir mit Euch führen konnten.

Wir wünschen Euch ruhige und besinnliche Weihnachten mit Zeit für Innehalten, Krafttanken und Genießen (auch mit Abstand – Video können wir ja jetzt alle) und vor allem ein gesundes Neues Jahr.

Herzlichst,

Claudia & Family

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